logo tagungshaeuser small header
Zu unserem Bedauern stellen wir zum Jahresende den Betrieb ein.

Buchung sind ab sofort nicht mehr möglich. Für weitere Fragen können Sie sich gerne an das Referat Tagungsbetriebe der Diözese Würzburg KdÖR wenden.

Das Projekt Mehrgenerationenhaus wird voraussichtlich unter neuer Trägerschaft und an einem anderen Ort fortgeführt.

Nachrichten

Botschafterin der Republik Benin zu Gast

Verein pro Benin hielt Jahresversammlung – Mit Josseline Louise Marie da Silva épouse Gbony, Botschafterin der Republik Benin hatte die Mitgliederversammlung des Vereins Pro Benin e.V. einen besonderen Gast. Bei ihrer Ankunft im Mehrgenerationenhaus St. Michael in Bad Königshofen sagte sie beim Empfang an Freitagabend, dass sie zum ersten Mal in Bayern und in Franken ist. "Was ich gesehen habe, eine sehr schöne Region." Ihr Dank galt dem Verein Pro Benin, der sich für die Menschen in der Republik Benin seit vielen Jahren engagiert.

Dabei war sie am Samstag ebenfalls bei der Mitgliederversammlung und erfuhr hier Näheres über die Vorhaben des Vereins in ihrer Heimat. Dabei ging es unter anderem um die Genossenschaft Allada, die Bewilligung eines Kredites für Soja Einkauf und das "Müllprojekt Allada". Erfreulich: 38 Dörfer haben im vergangenen Jahr 195.000 Bäume, darunter Teak, Palmen und Zitrus gepflanzt. Dafür wurde eine Prämie von 20 Euro pro Pflanzer/in gezahlt. Beim offiziellen Empfang am Freitagabend im Mehrgenerationenhaus St. Michael freuten sich vor allem auch stellvertretender Landrat Peter Suckfüll und Zweiter Bürgermeister Philipp Sebald, dass sie die Botschafterin und ihren Sekretär kennen lernen konnten. "Wir sind ein liebens- und lebenswerter Landkreis," sagte Peter Suckfüll, der die Grüße von Landrat Thomas Habermann überbrachte, der aus terminlichen Gründen verhindert war. Dass die Versammlung des Vereins zum zweiten Mal in Bad Königshofen und damit im Landkreis Rhön-Grabfeld stattfindet, nannte der stellvertretende Landrat eine gute Wahl. Kurz stellte er Rhön-Grabfeld als den nördlichsten Landkreis in Bayern vor. Er nannte das Biosphärenreservat, das an die Länder Bayern, Hessen und Thüringen angrenzt.

Schnell stellte Peter Suckfüll auch fest, dass die Farben der Republik Benin "gelb-grün-rot"  mit denen der Landkreisfahne fast übereinstimmen, zumindest was grün und rot betrifft. "Da haben wir doch schon einige Gemeinsamkeiten." Vom ehemaligen Zonenrandgebiet und von der Entwicklung des Landkreises nach der Grenzöffnung berichtete der stellvertretende Landrat. 80.000 Einwohner habe man, eine hervorragende ärztliche Versorgung, vor allem durch das Rhönklinikum in Bad Neustadt. Die Modellstadt Elektromobilität nannte Peter Suckfüll aber auch die 37 Gemeinden, die gut aufgestellt sind. Beim Blick auf die Armutsstatistik sei ihm aufgefallen, dass Benin dort auf den letzten Plätzen zu finden ist. Gerade deshalb sei es bewundernswert, wie das Land sich entwickelt. Dank sagte er dem Verein Pro Benin, der hier einen nicht unwesentlichen Anteil hat. "Bleiben sie aktiv für dieses Land und dazu wünsche ich Gottes Segen!"

Die Willkommensgrüße der Stadt Bad Königshofen überbrachte Zweiter Bürgermeister Philipp Sebald. Bad Königshofen habe sich als Motto für die Zukunft "Gesundheit und Erholung" gesetzt. Von sieben Stadtteilen, rund 7.000 Einwohnern, elf Kirchen und der Entwicklung zur Kurstadt sprach Philipp Sebald. Derzeit liegen die Übernachtungszahlen bei rund 90.000 pro Jahr, Traumziel sei es die 100.00ender Marke zu knacken. Den Gästen aus allen Teilen Deutschlands sagte er, dass Bad Königshofen eine Stadt ist, die alle schulischen Möglichkeiten vorhält. Sehr stolz sei man auf die Berufsfachschule für Musik und die Kreismusikschule, deren Arbeit sich auf die Musik- und Gesangsgruppen im Grabfeld positive auswirkt. Geplant sei,  eine neue Grundschule zu errichten mit Kosten zwischen sechs und acht Millionen Euro, 1,6 Millionen kostet die begonnene Sanierung des Rathauses. Derzeit gleiche Bad Königshofen einer Großbaustelle, weil die Leitungen für eine Wärmeversorgung durch die "Biogas-Wärmegesellschaft" gelegt werden. Neben den öffentlichen Gebäuden werden auch 20 private Haushalte angeschlossen.

"Wasserknappheit gibt es nicht nur in Afrika, sondern mittlerweile auch bei uns hier im Grabfeld," sagte der Zweite Bürgermeister. Man habe einen Förderung von fünf Liter pro Sekunde und das sei sehr wenig. Beim Blick in die Zukunft nannte Philipp Sebald einen möglichen Investor im Kurbereich, wo unter anderem dann das Medizinische Versorgungszentrum entstehen soll. Außerdem sind Ferienwohnungen vorgesehen. Dazu wird es notwendig einen neuen Stellplatz für rund 800.000 Euro zu bauen, und den Wohnmobilstellplatz zu erweitern. Für Modernisierungen im Kurbereich plant die Stadt mit der Kurbetriebs GmbH  rund 1,5 Millionen Euro aufzuwenden. Kurz schnitt Philipp Sebald noch das Bauen in den Altorten an, sagte dass Bad Königshofen und die Grabfelder "feierfreudig" sind. Sportlich gesehen spiele man im Tischtennis mit dem örtlichen Nationalspieler Kilian Ort in der ersten Bundesliga. Beim Schach ist es ebenso. Zusammenfassend meinte stellvertretender Bürgermeister Philipp Sebald: "Sie sehen, wir leben dort, wo andere Urlaub machen!"

Zuvor hatte Reinhold Seifert aus Hendungen, der in diesem Jahr das Treffen organisierte, die Gäste begrüßt und erwähnt, dass man zum zweiten Mal in Bad Königshofen, im Haus St. Michael tagt. Das beweise, dass man sich hier sehr wohl fühlt und immer wieder gerne kommt. Besonders erfreut war er über den Besuch der Botschafterin und ihres Sekretärs. Das sei nicht üblich und deshalb eine besondere Ehre. Etwas, das auch  Wolfgang Welle, Vorsitzender von Pro Benin e.V. herausstellte. Er dankte für die herzlichen Worte und den Empfang mit Eintrag ins Gästebuch der Stadt. Weil alle zusammen halten und gemeinsam aktiv sind, existiere der Verein auch so gut. Dank sagte auch er an Botschafterin Josseline Louise Marie da Silva épouse Gbony. Ihr Dabeisein in Bad Königshofen zeige das große Interesse am Vereinsgeschehen.

Autor: Hanns Friedrich

Bildungshaus St. Michael 

Wallstraße 49
97361 Bad Königshofen

Telefon: +49 9761/9106-11
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!