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Verabschiedung der pastoralen Leiterin Regina Werner

Regina Werner, bislang Leiterin des Pastoralen Zentrums Haus St. Michael verabschiedete sich und sagte, dass sie künftig die Aufgabe der Pastoralreferentin in der Pfarrgemeinde Heustreu übernimmt.

Luzia Lang-Rachor, Leiterin der Ehe- und Familienpastoral der Diözese brachte es auf den Punkt als sie sagte: „Ich weiß, was das Bistum mit dem Haus St. Michael verliert.“ Als Erinnerung überreichte sie ein „Sonnenrad“, das Regina Werner an schöne Tage erinnern soll. Ihr dankte sie auch für ihre Arbeit als Familienseelsorgerin für den Landkreis Rhön-Grabfeld, da Regina Werner auch diese Aufgabe zurück gibt. Der Gottesdienst stand unter dem Thema „Momente“ und so wurden Erinnerungen bei den Teilnehmern wach. Zum Beispiel die Altarweihe mit dem Würzburger Bischof Josef Stangl, Besuche von Weihbischof Alfons Kempf, Bischof Scheele, Weihbischof Helmut Bauer oder Bischof Hofmann. Namen wie Direktor Helmut Bauer, Günter Putz oder Rudolf Heller tauchten ebenso auf wie die Kilianeums Sommerfeste, der Umbau zum Familienbildungshaus der Diözese oder die Neuausrichtung im eigenen Trakt für Radlergruppen, Wallfahrer und Gäste.

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 "Es gab leichte und schwere Momente“, erinnerte sich Regina Werner, die 2014 die pastorale Leitung übernommen hatte. Über die vielen Jahre hinweg habe das Haus St. Michael Menschen gestärkt, Familien unterstützt, Anregungen aufgenommen und auch umgesetzt. „Wir alle hatten eine wunderschöne Zeit und dafür gilt es heute Danke zu sagen.“ Regina Werner erinnerte sich an die ersten Tage, als es ihr noch schwer fiel, ein Familienprogramm gemeinsam mit der Leiterin Anne Hüttner zu erstellen. „Aber es hat geklappt und wir haben gemeinsam viel erreicht.“ An die Nachmittage mit Gästen und Senioren im Innenhof erinnerte Regina Werner, verwies auf Advents- und Muttertagswochenenden und besondere Familienangebote, die diözesanweit angenommen wurden. Die scheidende Pastoralreferentin bat die Gäste sich selbst zurück zu erinnern. „Was war anstrengend? Was war schön?, welche Menschen habe ich getroffen? Was war mir wertvoll?“

 Pfarrer Karl Feser schlug bei seiner Ansprache die Verbindung zu Jesus, der mit seinen Jüngern auf einem Berg war, aber auch schon wusste, welches Leid ihm noch bevor stand. Im Glauben, so der Geistliche, könne man, wie Jesus, den Weg in die Zukunft gehen. Bei den Fürbitten erinnerte man mit bunten Luftballons an schöne Zeiten, mit Steinen, die vor dem Altar abgelegt wurden, an die schwierigen Momente. „Was wird kommen? Was bringt die Zukunft? hieß es da oder auch: „Gott, ich erzähle dir auch, wie Menschen in Deiner Kirche manchmal behandelt werden.“ Pfarrer Karl Feser fasste diese Gedanken zusammen: „Ist unser Glaube auch manchmal schwach, so wissen uns doch durch dich getragen.“ Mit einem getanzten Gebet, endete der Gottesdienst in der Hauskapelle.

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Wie von Regina Werner gewünscht, waren die Abschiedsreden kurz gehalten. Stephan Barthelme, Leiter der Einrichtung und Maria Kuhn von der Hauswirtschaftsleitung erinnerte daran, dass Regina Werner vieles „auf die Beine gestellt hatte.“ Das Haus sei immer ausgebucht gewesen, „Gäste ohne Ende, wozu immer ein eigenes Programm erstellt wurde,“ sagte Stephan Barthelme und meinte, dass man gerne auch heute groß gefeiert hätte, gäbe es da nicht Corona und den traurigen Anlass zur Schließung des Hauses. „Wir alle wissen, was wir an unserem Haus St. Michael hatten.“ Maria Kuhn erinnerte an Momente, unter anderem an den kleinen Kräutergarten. Davon gab es eine Rose als Ableger und Erinnerung für die scheidende Pastoralreferentin. Sie erinnerte an den Strickkreis und die Schafkopfrunde, aber auch an weitere Besonderheiten. Als Überraschung gab es dann einen Liedbeitrag „Danke für Deine Zeit, deine Fröhlichkeit und gute Gedanken, danke für ernste Worte, und, dass Du uns Mut gemacht, “ hieß es da. Gemeindereferent Sebastian Krines dankte als Vertreter aller hauptamtlichen und kirchlichen Verbände des neuen pastoralen Raumes, sowie aller Pfarreiengemeinschaften des Grabfeldes. All diesen Einrichtungen werde aber demnächst ein wichtiger Partner fehlen – das Haus St. Michael. „Es tut uns allen furchtbar leid, vor allem für all diejenigen, die sich über Jahrzehnte hier engagierten und so viele positive Kontakte geknüpft haben.“ Dafür müsse man ebenfalls Danke sagen. 

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